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Nano Vent Skin

"...Es ist die komplexe „Nano-Vent-Skin“ Technologie, die für eine „grüne“ Revolution sorgen soll. Hierbei werden verschiedene Aspekte in einer einzigen Lösung vereint....">>>

Allwetter Dach


"...Das Allwetterdach ist eine Pergola, die sich mit einem kurzen Handgriff zu einem vollständig geschlossenen Dach verwandeln lässt....">>>

Trak-Kit

"...Shadi's own words shed light on an architect whose visionary work is defining new ways for consumers to integrate digital technology into their homes...">>>

Showroom Kiefer Technic

photo by dbz.de
"Beweglicher Schatten
Giselbrecht´s architektonische Antwort besteht in einem zeitlos ästhetischen Grundkonzept, das in Summe einen vollkommen unaufdringlichen Eindruck bewirken würde. Wäre da nicht dieser 10 Tonnen schwere Schattenspender, der sich leicht wie Papier verformen lässt und nahezu unendlich viele Gestalten annehmen kann.

photo by dbz.de


Die völlig neuartige Konstruktion besteht im Wesentlichen aus tragenden und beweglichen Elementen. Tragend sind die an der polygonalen Glasfassade befestigten Edelstahl-Schwerter, auf die senkrechte Edelstahl-Führungsschienen montiert wurden. In diesen Schienen befinden sich die Rollapparate und Elektro-Getriebemotoren, die mittels Laufwagen und speziellen Lagerungen 112 Elemente bewegen. Bei diesen beweglichen Teilen handelt es sich um perforierte, pulverbeschichtete Leichtmetall-Kassetten, die von den insgesamt 56 Motoren und einem BUS/SPS-Steuerungssystem in allen drei Dimensionen stufenlos bewegt werden können und für die unglaubliche Verwandlungsfähigkeit der Fassade sorgen. Wobei sämtliche funktionellen und bauphysikalischen Anforderungen, wie Wetter- und Windbeständigkeit, Brandschutz, Sonnenschutz etc., natürlich problemlos erfüllt werden.

Origami aus Metall
Bei geschlossener Fassade dringt das Licht wie durch einen zarten Stoff in den Schauraum. Die Menge an natürlichem Licht reicht dabei vollkommen für die Präsentation aus. Die Sicht nach außen bleibt frei. Im Raum herrscht ein angenehmes Klima, ohne dass man dafür zusätzliche Kühlenergie benötigen würde. Zum Öffnen werden die Leichtmetall-Kassetten im Sturzbereich nach oben und im Parapetbereich nach unten gefaltet und mutieren so zu Vordächern. Für Mag. Astrid Kiefer, Geschäftsführerin und Bauherrin, erfüllte sich damit auch der ausdrückliche Wunsch, den Panorama-Blick in die unverbaute Landschaft genießen zu können. Das wahre Spektakel geht aber dann über die Bühne, wenn die 56 Kassetten-Paare individuell gesteuert in Bewegung gebracht werden. Der Vergleich mit der Falttechnik des Origami drängt sich dabei unweigerlich auf. Leicht wie Papier und lautlos können binnen 30 Sekunden nahezu unendlich viele Fassaden-Ansichten und damit Aussichten eingestellt werden. Einige besonders attraktive Positionen sind natürlich fix programmiert und können in eigenen Bewegungs-Sequenzen gleichsam wie ein Film aufgeführt werden.

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Hausgemachte Technik
Auf dem Niveau des gestalterischen Entwurfs von Ernst Giselbrecht befindet sich auch die gesamte konstruktive Entwicklung, Fertigung und Montage, für die man selbstverständlich auf die hauseigenen Ressourcen bei Kiefer technic zurückgreifen konnte. So wurden spezielle Komponenten wie die synchronlaufenden Kettenantriebe oder die integrierten Spezial-Rollenführungen von den Werkzeugspezialisten im Haus entwickelt und gefertigt. Mag. Kiefer: “Mit dem neuen Ausstellungs-Gebäude haben wir uns einerseits einen Traum erfüllt. Andererseits sehen wir darin natürlich auch einen Kompetenzbeweis für unser Unternehmen. Es war insofern sicher keine leichte Aufgabe für Herrn Giselbrecht, aber ich meine, das Ergebnis macht uns beiden Ehre.“

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Legende Detail

1Einfassung Sonnenschutzfassade
2Sonnenschutz Klapppaneele, Edelstahl
3L-Winkel für Klappelement, vertikal
4Alublechkassette
5Attikaüberdachung
6Fixverglasung, emailliert
7Deckschale, U-Profil
8Gitterost, Edelstahl
9Schwertkonsole
10 Senkklapppflügel, elektomotorisch
11 Türelement, Pfosten-/ Riegelkonstruktion
12 Abluftkanal mit Abdeckgitter, durchlaufend
13 Bodenkonvektor, durchlaufend
14 Stahlwinkel
15 Flachdachaufbau:
Rundkies
Abdichtung
Gefälledämmplatten
Dampfsperre
Stahlbetondecke
abgehängte GKB-Decke
16 Geschossdeckenaufbau:
Klebeparkett
Schwimmender Zement-Heizestrich
PAE- Folie
Trittschalldämmung
PAE- Folie
Ausgleichsplitt, zementgebunden
Stahlbetondecke
abgehängte GKB-Decke
17 Fußbodenaufbau:
Klebeparkett
Schwimmender Zement-Heizestrich
PAE- Folie
Trittschalldämmung
Polyrethan Hartschaumdämmung
Ausgleichsplitt, zementgebunden
bitume Feuchtigkeitsabdichtung
Stahlbetonplatte
Rollierung

Quellen:

World's First Automated Restaurant In Germany

photo by heinemack.com


's Baggers ist ein High-Tech-Restaurant in Nürnberg, Deutschland, dass aussieht wie eine Achterbahn.

Auf spiralförmigen Gleisen, gleiten Speisen und Getränke an die Tische der Gäste. Bestellt wird über einen Touchscreen, sodass keine Kellner benötigt werden.
Das mit den Gleisen hat sich Herr Mack zum Patent anmelden lassen. Der Betreiber sieht nämlich einen großen Markt für das automatisierte Restaurant.
Mit diesem Konzept spare man enorme Kosten, denn verglichen mit einem herkömmlichen Fast Food Restaurant können in einem Fast&Good® Restaurant 60 - 80% der Mitarbeiter im Front End Bereich eingespart werden, da dort keine Bestellungen oder Bezahlungen mehr von ihnen abgewickelt werden müssen. Dies bedeutet ein Kosteneinsparungspotential von mindestens 200.000 Euro pro Restaurant pro Jahr.

photo by heinemack.com

Dieses Restaurantkonzept ist ein echter Hingucker, der für jeden Gast viel Spaß und ein außergewöhnliches Restauranterlebnis bringen wird.
Doch meiner Meinung nach, ist dieses System noch nicht ausgereift. Denn wie ich auch aus dem "Testbericht von Mega008" entnehmen konnte, passiert nach dem Essen was unerwartetes.
Leibhaftige Kellnerinnen räumen die Teller und Gläser ab. Warum, so fragt man sich, bringen die gleichen Leute nicht auch das Essen zum Tisch – dann könnte man sich das ganze Schienensystem sparen.
Also mein Appell an HeineMack, lieber dieses System weiter verbessern anstatt sich derart übertrieben zu präsentieren:
Zum Beispiel "Die HeineMack® GmbH isteine erfolgreiche Kombination aus innovationsstarker, kreativer, unkonventioneller Ideenschmiede und zuverlässigem deutschen Unternehmen für Erfindungen, die das Leben leichter und angenehmer machen."

photo by heinemack.com

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Ein Lösungvorschlag wäre zum Beispiel, das Transportsytem als ein geschlossene Gleisenstrecke zu betrachten, um so die benutzten Teller und Gläser über das Gleisensystem abzuführen. Diese würden dann zu eine dritte Ebene geführt, dort gespült und zur Küchenebene hochtransportiert.
Dann müsste man auch ohne die Kellnern ,die für das Abräumen und Spülen zuständig sind, auskommen. Und wenn man auch clevere automatische Geschirrspülgeräte einsetzt...

Wie gesagt, das System ist noch nicht ausgereift, doch jede Innovation muss sich weiterentwickeln. So wie das Schienenkonzept. Trotz allem hat dieses Restaurant Zukunftpotenzial. Mal sehen was draus wird! Ich jedenfalls werde es bestimmt bald besuchen!



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Quellen:

Aegis Hyposurface

photo by http://www.mediaarchitecture.org/wp-content/uploads/2006/06/PR_2003_hyposurface_002_p.jpg

"Bei der "Aegis Hyposurface" handelt es sich um ein Stück Prototyp-Fassade, die computergesteuert verschiedenste Aktionen wie Wellenbewegungen, Faltungen, Knicke, Ausbeulungen usw. ausführen kann, und das jeweils unterstützt durch farbiges Licht. Genaugenommen stellt der Prototyp eine Übergangsphase dar zwischen kinetischer Kunst und Architektur, bei der sich neue – virtuelle - Medien mit "realen", also haptisch und visuell wahrnehmbaren Aktionen verknüpfen lassen. Die Architekten gehen dabei noch einen Schritt weiter, in dem sie von einer "animierten" – also beseelten – Oberfläche sprechen, die von sich aus zu Reaktionen auf unterschiedliche Umfeldveränderungen fähig ist. Der Name "Aegis" ist dabei symbolträchtiges Programm: Pallas Athene, die griechische Göttin, trägt in ihrer Kriegsrüstung nicht ein konventionelles Schutzschild, sondern auf dieser mit Ziegenfell bespannten Metallscheibe zeigt sie offen sichtbar Trophäen wie die Haut des Giganten Pallas und den abgeschlagenen Kopf der Medusa – einerseits ein Werkzeug der Verteidigung, andererseits ein Mittel der Abschreckung sowie gleichzeitig ein Zeichen von Selbstdefinition, Bezeugen eines Standpunkts." 1

photo by http://www.baunetzwissen.de/imgs/21535783_6252c4101a.jpgphoto by http://hyposurface.org/photo by http://hyposurface.org/





Quellen:
  1. http://www.baunetzwissen.de/objektartikel/Beschlaege_-quot-Aegis-Hyposurface-quot-_69660.html
  2. TIPP: http://hyposurface.org/

Temperature Sensitive Design

Hier folgt eine Auswahl an Möglichkeiten zum Thema Temperatur Empfindlichkeit:



Shi Yuan - Blooming Wallpaper

Dies ist eine Tapete, dass „blühtet“ wenn die Heizung an ist…

Photo & Design by http://www.shiyuan.co.uk/

Photo & Design by http://www.shiyuan.co.uk/

Photo & Design by http://www.shiyuan.co.uk/



Elliat Rich - Yala Sofa

Nun folgt ein temperatur empfindliches Sofa…

Photo & Design by http://www.elliatrich.com/projects/yala-sofa/yala-sofa-awaiting-1.php



J.Meyer H. - Housewarming; In Heat; Thermo Bench; Heat Seat

Auch der deutsche Architekt J.Meyer H. hat hierzu einiges einfallen lassen:





Und daraus folgt ein kompletter temperatur empfindlicher Raum.



Photo & Design by http://www.jmayerh.de/



Hansa - Canyon

So erreichen Armaturen neue Dimensionen…

Photo & Design by Hansa.de



Alsa Corp













Nun wer nicht genug bekommen kann…



Bodyfaders

Photo & Design by http://www.bodyfaders.com/



"Magic Tasse"

hab auch so eine „Magic Tasse“ daheim…

Photo & Design by http://www.print-now.de/images/product_images/popup_images/5_2.jpg





Cisurfboards













Photo & Design by http://www.cisurfboards.com/news_heat_sensitive.asp



Sources:

Atoms + Exclusive Interview With Whitevoid!

Whitevoid, is an interactive art and design studio from Berlin. They have created the “Flare Facade” (Post 29.04) and the “Polygon Playground (Post19.11)" and numerous other amazing things! See here Atoms!:

ATOMS,
performed at Centre Pompidou in Paris on April 4 2008

Flickr-photo by whitevoidFlickr-photo by whitevoid

“Performance for a matrix of 64 gas balloons, lights, and sound

A room is filled with deep, evolving noises from a four-channel sound system. An eight-by-eight array of white, self-illuminated spheres floats in space like the atoms of a complex molecule.

Through variable positioning and illumination of each atom, a dynamic display sculpture comes into being, composed of physical objects, patterns of light, and synchronous rhythmic and textural sonic events. Change, sound, and movement converge into a larger form.

The height of the helium balloons is adjusted with a computer-controlled cable, whilst the internal illumination is accomplished using dimmable super-bright LEDs, creating a pixel in a warped 8x8 spatial matrix.

The sonic events, the patterns of light, and the movement of the balloons are manipulated in real time as a 45-60 minute-long performance.”


Here you find also an interesting interview just about Atoms




Exclusive Interview with Christoph Bauder:

Recently I made an e-mail interview with the man behind Whitevoid Christoph Bauder, which goes as follows:

photo by http://www.bauderfilm.de/christopher_bauder.html

1. You have been influenced by?
Christop Bauder: "Ken Adam, set-designer for the best James Bond movies."

2. When did you actually realize that you have an inclination towards interactive art&design?
Christop Bauder: "I started studying "visual communication" at the university of the arts in Berlin, which was mainly graphics design, layout and a bit of video. Then I joined the so called "digital class" that mainly developed screenbased interfaces at that time. I was fascinated by the endless options that interaction design was offering me, but did not like the screenbased approach so much. One semester we started experimenting with household appliances connected to the computer as input output devices. From that moment on I knew that connecting stuff to a PC for physical interaction was exactly what I was always looking for."

3. What made you come up with the concept of Flare?
Christop Bauder:"We were not satisfied with the existing technologies to create so called "media facades". They were all based on LEDs and only visible at night. We wanted to create an animateable building skin that would work in full daylight conditions. So we came up with the idea of reflective shingles in a rigid 3D shape to transform the buildings surface in a physical and digital way at the same time."

Flickr-photo by whitevoid

4. So what do you think you are trying to say through your Polygon Playground?
Christop Bauder:"The idea is that projection technology and screen technology is not restricted to flat surfaces but can also be brought into 3D space to cover basically any 3D object with a reactive surface. People do not have to pay attention to restricted computer input or output methods. The interaction happens in the natural surrounding by natural movements."

Flickr-photo by whitevoid

5. What are the main determinants in design process for you?
Christop Bauder: "Usability and fun!"

6. What do you think about kinetic architecture?
Christop Bauder: "Kinetic architecture is a next step approach to building our surroundings. Architecture was always known as static, solid and heavy. Architecture in the future will physically adapt to our needs and expectations. Since change is a constant process of our time, our surroundings need the ability to change too. What are your current obsessions and preoccupations? I am always interested in bringing bits and bytes to the real world or vice versa."

7. Any maxim you’d like to leave for our readers?
Christop Bauder: "It does not count to have a good idea! You have to make it into a product to prove its power!"


Here is a selection of other amazing projects of Whitevoid:

3D-Portfolio
Secondly, you have to visit their website. This was awarded with the reddot design award 2008! They made an incredible nice 3D-portfolio. As you move through the site, stacks of content unfold and as you move back up levels in the site hierarchy, they zip back up before you are taken to your destination.
Flickr-photo by whitevoid

VIEWZI
But this is not everything, WHITEvoid, has created another great intuitive visual experience with the 3D image browser for Viewzi called “3D photo cloud view”. Viewzi is a new way to search stuff visually.
Foto by Whitevoid.com
Sources:

Kengo Kuma – Breathing Architecture

photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7

„Mit seinem Teehaus für das Museum für „Angewandte Kunst“ in Frankfurt hat der Architekt Kengo Kuma ein Werk geschaffen, das die Grundpfeiler japanischer Kultur beispielhaft vorführt: Tradition und Innovation. Zeigt das Äußere dieses luftgestützten Gebäudes eine futuristische Struktur, so folgt dessen Einrichtung den Gestaltungsprinzipien, wie sie sich im 16. Jahrhundert unter Seno Rikyu(1522-1591) entwickelten."

Im Allgemeinen dient ein japanisches Teehaus als ein Raum, in dem Körper und Geist eins werden können. Um dies wirkungsvoll auszudrücken, wird bewusst der Raum des Teehauses verkleinert. Man sitzt in einem Raum, wo man die Wand ummittelbar vor Augen hat und die Decke so niedrig ist, dass man sich beim Aufstehen fast den Kopf stoßt. Teemeister haben entdeckt, dass auf extrem engem Raum die Sinne geschärft werden und man stärker auf äußere Reize reagiert. In Kombination mit dem Ritual des Teetrinkens, verschwinden so die weltlichen Gedanken und Körper und Geist verschmelzen zu einer Einheit.
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7

Nun zum Teehaus des Museums für Angwandte Kunst in Frankfurt.
Das Teehaus sieht äußerlich sehr futuristisch aus. „In seinem Inneren empfindet man eine schwebend-leichte Weite und ein eigenartiges Gefühl der Schwerelosigkeit und man kann den Sonnenstand und die Veränderungen ihrer Helligkeit wahrnehmen. Bei Dunkelheit gleicht das Teehaus einem überdimensionalen Lichtkörper.

photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7


An dem Entwurf dieses Teehauses waren im Großen und Ganzen 2 Bedingungen geknüpft: Das Teehaus sollte auf einem kleinen Hügel neben dem Museum stehen und das Risiko mutwilliger Beschädigung war zu berücksichtigen.

Daraufhin entwickelte Architekt Kengo Kuma im Rahmen des deutsch-japanischen Kulturaustausches und in enger Zusammenarbeit mit formTL, 2 Jahre lang das Teehaus, bevor die erste Installierung im Sommer 2007 innerhalb von nur 20 Minuten stattfinden konnte.
Die Installation kann nämlich jederzeit auf und abgebaut werden. Diese Mobilität des Teehauses erfolgt durch die luftgetragene Konstruktion. Diese wiegt nur 180 Kilogramm und funktioniert sogar ohne Luftschleuse. Dies ist möglich durch eine doppelwandige Membranhülle. Beide Hüllen sind an der Aufstandfläche luftdicht miteinander verschweißt und pro m² Oberfläche 4 bis 5 mal mit dünnen Kunststoffseilen gekoppelt. Die Haut des Teehauses besteht aus halb transparente Tenara Textile, dass durch ein hochfrequent-Schweißgerät mit einander verbunden werden.

photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7


Während des Planungs- und Designprozesses mussten viele Hürden überwunden werden. Dazu gehörten auch kulterell bedingte Probleme, wie zum Beispiel die Frage, wie man ein leichtes und vornehmes „weiches“ Gebäude vor Vandalismus schützen kann. Während die japanische Seite eher entspannt war und die Situation vermutlich unterbewertete, wartete die deutsche Seite mit Wort-Case-Szenarien auf.(Sie gipfelte in dem erschreckenden Vorschlag, das Teehaus in ein Stahlhaus einzupacken).
Um auch eine sturmfeste Tragfähigkeit(Windkraft 100 km/h) zu gewährleisten, muss ein kontinuierlicher Luftdruck von 1500 Pascal herrschen, die Konstruktion mit der Fundamentplatte verankert sein und eine Distanz der Membranen in Firsthöhe 1 Meter betragen. Geräuschlosigkeit wird durch einen hochgradig gedämpften mobilen Apparat, der in etwa 20 Meter Entfernung vom Teehaus installiert ist, fast erreicht. Er bläst leise entfeuchtete und warme Luft durch ein unterirdisches Röhren- und Schlauchsystem zur Einblassstutzen am Teehaus.

photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7

Maße
Grundfläche 32 m²
Randlänge: 20 m²
Kissenvolumen 35m³
Hauptmaße: 9m (L) x 4,6m (B) x 3,4 (H)
photo Kengo Kuma - Breathing Architecture ISBN 978-3-7643-8787-7

Da das Projekt als Non-Profit-Aktion begann, dauerte es entsprechend, bis sich das Team ein gemeinsames Ziel geschaffen hatte und Struktur, Geld und Arbeitsteilung gefunden wurde. Doch schlussendlich zählte einzig der Geruch und Geschmack einer Tasse Tee!

Ein Youtube-Video ist hier zu finden: Teehaus aus Plastik

Das Buch zum Teehaus besitzt weitere Information zur Geschichte eines Teehauses, Geschichte der Luftarchitektur sowie viele Details des Teehauses von Kengo Kuma.



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Quellen:

16n + exclusive interview with Lab[au]

photo by LAB[au]



LAB[au]:"16ⁿ _ ƒ5³ is an interactive kinetic light sculpture, extending the bi-dimensional screen space, by transposition of its pixel resolution to the physical space. Conceived as a modular infrastructure, 16ⁿ _ ƒ5³ is a communication and computation system, propagating in form of light and sound, the events it inhabits. Presence and motion create and alter the transmitted data, and propagation of this data becomes a space-time parameter.

ƒ5³ _ framework 5*5*5 refers to informatics' modular workspace, called a framework. Here, ƒ5³ 's "frames" constitute the framework, a space built up by five modules of 2*2m, divided in 5*5 squared elements, establishing a matrix of 5*5*5 = 125 modules. At the one side diffusing the light (white) and at the other side absorbing the light ( black ), the modules constitute a binary language (0,1) and a space of 125 pixels, allowing to transcribe captured data from the physical environment in a kinetic and luminous play _ in between opening and closing, in between transparency and reflection, in between light and dark."

photo by LAB[au]

photo by LAB[au]







Interview:

The Brussels based media art laboratory LAb[au] was founded by Manuel Abendroth, Jérôme Decock, Alexandre Plennevaux and Els Vermang, each with diverse backrounds in architecture, visual arts and music. They have since jointly created interactive artworks, audiovisual performances and scenographies, for which it develops its own software and interfaces. LAb[au] also founded the digital arts gallery, Mediaruimte in Brussels in 2003.

1.You have been influenced by?

Lab[au]:"Since it’s founding in 1997 LAb[au] explores digital architecture and MetaDesign focusing on the question “how technologies of computation and communication transforms the construct of space on the level of its perception, interaction and meaning”. LAb[au] projects span across a broad range, from experimental projects proper to the one of a lab to the one of production (bau = the construction). Our agency name LAb[au] is thus the result of different readings and pronunciations _ the one of the French phonetic writing of laboratory, ‘labo’ standing for a place of artistic and technological experimentation and research and the German reading of ‘bau’ which stands for construction and realisation. From this view point our references reside in the experimental and technological approach on art, such as the cybernetic art of the sixties and more precisely the one of Nicolas Schöffer, among many others. Further on, the use of ‘Bau’ isn’t innocent and directly refers to the Bauhaus movement which for us stands as a breaking point in the artistic quest to examine and rearticulate the technological progress in relation to artistic practice and aesthetics. Their advance of industrial design stands for an artistic practice based on methods according to a technological progress, the industrial revolution which has a lot of common points to the questions we face according to the informational revolution we face nowadays. Mostly the methodological and reductionist approach in order to research is a proper aesthetic and practice, the one of design is a common ground for our work. Therefore we describe our work as MetaDesign describing this form of research in relation to advanced technologies of computation and communications."



2.What made you come up with the lighting concept at the Dexia Tower(see POST 1.10.2008)?

Lab[au]:"We had the extraordinary chance to experiment the way we can rethink urban space exploiting advanced technologies on a huge scale, the one of a 145m high skyscraper. In this sense the real-time interface allowing citizens to interact with the enlightening of the tower is far more than a fancy and playful device to create an attraction but it induces the involvement of everybody in the city image. For this reason it also was important for us that people could snap a picture showing their ‘creation’, the enlightened tower placed inside the Brussels skyline, in form of an electronic postcard, they could send as a greeting card for 2007 new years’ wishes. The entire project, this communication chain, creates an exchange in between the individual and the public space, the collective sphere, exploiting IC technologies, its processes and logics, to create a new and contemporary form of urban artefacts.

Since a long time LAb[au] has been occupied with the active use of IC technologies to conceive and create spatial processes exploiting all the potentials these technologies can offer but which in this size we hadn’t had the opportunity to realise so far."

photo by LAB[au]











3.What do you think about kinetic architecture?

Lab[au]:"In our recent project cycle 16n and the first 2 projects realised, framework and binary waves, we enlarged the reflections of the Dexia tower towards kinetic structures to find solutions besides the use of artificial light for day and night installations. Here the use of ‘controlled’ kinetic elements allows us to create different forms of interaction and readings proper to a 24h situation. We will pursue this reflexion with our next two installations ‘nixie field’, foreseen for 2009, and ‘crt space’ for 2010. Thanks to the kinetic vocabulary we hope to be able to have an interesting base, vocabulary, to react on different spatial contexts."



4.What are the main determinants in the design process for you?

Lab[au]:"For us, there are two main methods: the first one we describe as parameter design and the other as reductionism. The first aims to research a proper language, an aesthetic, derived from the technologies we apply. The second is to reduce the design to a basic set of rules allowing the vision of the ‘set of rules’ and the systems / processes, we apply. In summary, MetaDesign is about the setting of codes / language drawn from information sciences - cognitive science with that of process methods, design and spatial constructs – architecture in the general cultural paradigm and in the production and conception of today’s signforms."



5.Any maxim you’d like to leave for our readers?

Lab[au]:"To answer this question I will return to The ‘touch’ project which deals with the inter-action in between the citizen, the place, the skyscraper and the city based on an elementary and interactive language of light, geometric shapes and gesture recognition. The design aesthetics are directly deduced from abstract art such as Mondriaans ‘elementarism’ and Kandinsky’s ‘point and line to plane’ as the skyscrapers architecture [ points = pixel = windows, lines and diagonals = levels and edges of the building and surface = facades ]. Further this vocabulary defines the interactivity design focusing on the architectural and urban quality of the project as it eliminate any metaphor, ‘noise’, from the shaped relation in between the public interaction and the building enlightening. The design thus focuses on the relational qualities expressed by an elementary language and exploits interactivity not as being a control system but rather a catalyst for these relational / representational parameters.

In this sense the most enhancing experience of the project is that such an abstract an architectural language is no border for everybody’s understanding / interaction but in contrary can enhance everybody’s appreciation and pleasure."



6.What are your current obsessions and preoccupations?

Lab[au]:"As mentioned, we are occupied with the setting of two new projects within the 16n cycle. The challenge for us is to create contemporary constructs of interaction and contemplation based on the tools which shape our society. Besides the realisation of these ongoing projects we pursuit our digital art gallery in Brussels called Mediaruimte http://www.mediaruimte.be , a space by artists, for artists, dedicated on experimentation, exhibition and research. This combination expresses our design between research and development, a preoccupation we follow since several years."











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Sources: